Es gibt eine Formel, mit der du die Lesbarkeit deines Textes berechnen kannst. Eine Formel, die auch Tools nutzen, um dir zu helfen, dein Ranking bei Suchmaschinen zu verbessern. Warum? Weil gut lesbare Texte deine Leser auf deiner Seite halten (Verweildauer) und weil sie dich davor bewahren, Keyword-Stuffing zu betreiben.

Wir machen gleich mit einer praktischen Textformel für verständliche Web-Texte weiter. An alle, die die mathematische Formel des Lesbarkeitsindex kennen wollen: Here you go!

FRE = 180 – ASL – (58,5 x ASW)

FRE = Flesch Reading Ease
ASL = Average Sentence Length (durchsch. Satzlänge = Anzahl der Wörter durch Anzahl der Sätze)
ASW = Average Number of Syllables per Word (durchsch. Wortlänge in Silben = Anzahl der Silben durch Anzahl der Wörter)

KISS – keep it short and simple

Keep it short: Der Leser scant deinen Text und kann in den ersten Sekunden abschätzen, ob er schwer oder leicht zu lesen ist. Überzeugt der erste Eindruck schon mal, stehen die Chancen gut, dass er bleibt und die Verweildauer steigt – ein gutes Zeichen für Google. Wenn dein Leser nicht wieder abspringt, weiß Google, dass deine Texte verständlich geschrieben und die Informationen gut aufbereitet waren. Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Lesbarkeit nicht überzeugt und der User zurück in die Suchergebnisse springt.

1. Reduziere deinen Text auf das Wesentliche. Leg von Anfang an fest, welche Message du übermitteln willst und fokussier deinen Text darauf.

2. Teil deinen Content in übersichtliche Absätze auf und gib jedem eine eigene Überschrift, damit dein Leser sich orientieren kann.

3. Keywords mit Fingerspitzengefühl einbauen. Überlade deinen Text nicht. Lies ihn am Ende laut vor und setz die Feile an den Stellen an, die sich noch unnatürlich anhören.

4. Gestalte deinen Text: Setze Punkte, hebe wichtige Stichworte hervor und hab keine Angst vor 1,5 Zeilenabstand.

Keep it simple: Deine Leser und Google möchten, dass deine Texte so verständlich wie möglich sind. Vielleicht sind deine Leser sogar Nicht-Muttersprachler. Umso wichtiger ist es, einfaches Vokabular zu verwenden, kurze Sätze zu schreiben und gut zu erklären. Hier ein paar Tipps, damit du ein Gefühl für verständliche Texte bekommst:

1. Erkläre statt formuliere. Das ist die Essenz verständlicher Texte. Geh mit deinem Leser Kaffee trinken. Stell dir vor, wie er dir gegenüber am Tisch sitzt und wie du ihm dein Thema erklärst. Und dann schreib, wie du sprichst.

2. Schreib aktiv statt passiv. Das gibt deinem Text Dynamik. Statt „Es wurden vom Läufer drei Versuche unternommen.“ schreib lieber „Der Läufer hat drei Versuche gestartet.“

3. Mach mal einen Punkt. Anstatt Sätze ineinander zu verschachteln, teile sie in zwei kurze Sätze auf. Sätze, die über mehrere Zeilen gehen, sind schwer zu verstehen und stören den Lesefluss.

4. Prüfe deine Rechtschreibung. Wer viel schreibt, kennts: Man sieht den Fehler nach dem dritten Durchlesen einfach nicht mehr. Doch Technik hilft! Lass deinen Text kurz durch Text-Check-Tools wie den Duden Mentor laufen.

Verständlich Texten fürs Web:

Reduziere deinen Inhalt auf das Wesentliche, erkläre statt formuliere und halte die Strukturregeln ein, dann bist auf einem guten Weg zu Web-Texten mit guter Lesbarkeit. Viel Spaß beim Schreiben!